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Russkiy Toy:Nikol vom Grand-Toy
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Nikol vom Grand-Toy
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RUSSKIY TOY
RUSSKIY TOY vom Grand-Toy.FCI/VDH

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Russkiy Toy.Was ist das für eine Rasse?

Artikel

Russkiy Toy.Was ist das für eine Rasse?
Russkiy Toy
Was ist das für eine Rasse, wo liegen ihre Ursprünge und wie soll sie sich in Zukunft entwickeln?

Auf diese Fragen versuchen wir in diesem Artikel eine Antwort zu geben. Grundlage unserer Überlegung ist vor allem unsere eigene Erfahrung auf dem Gebiet der Züchtung und der Pflege dieser liebenswerten Rasse. Berücksichtigt haben wir auch - durch intensive Erforschung aller vorhandenen Dokumente - die Meinung der Experten, so wie wir sie seit dem Entstehen dieser Rasse in den 70ziger und 80ziger Jahren des vorherigen Jahrhunderts bis zum heutigen Tag in den Beschreibungen über Toy Terrier vorgefunden haben.

Ohne Zweifel kann jeder stolze Besitzer eines Toy Terriers über seinen Lieblingshund stundenlang erzählen. Abgesehen von seiner kleinen Gestalt ist er ein hervorragender Jäger, ein unermüdlicher Begleiter auf langen Spaziergängen und ein leidenschaftlicher Spieler. Er ist ein kleiner, verschmuster und sehr beweglicher Hund, ideal für die Wohnung in der Stadt. Sie werden vielleicht einwenden, diese Eigenschaften haben auch andere Rassen. Was hebt aber nun einen Russisch Toy Terrier besonders hervor, was macht diese Rasse so ungemein beliebt?

Die Klassifikation von Russkiy Toy wurde im Jahre 2006 im FCI unter Nr. 352 als Rasse-Standard aufgenommen.

Etwas Geschichte: Anfangs des 20. Jahrhundert war der Englisch Toy Terrier eine der populärsten Rassen im zaristischen Russland. Nach der Revolution, von den 20ziger bis in die 50ziger Jahre, gab es jedoch in Russland fast keine Züchter mehr. Die Zahl der Hunde ging dramatisch zurück und die Rasse drohte auszusterben. Mitte der 50ziger Jahre entschlossen sich jedoch einige Züchter die Rasse wieder zu beleben. Keiner der damals noch lebenden Hunde war aber noch reinrassig. Es gab in ganz Russland keine Hunde mit englischem Stammbaum und Namen mehr, die als Stammvater für die Wiederbelebung der Rasse hätten dienen können. Genauso hätte man versuchen können die Rasse mit x-beliebigen Hunden wieder herzustellen, wie sie massenweise in den russischen Weiten umherlaufen. Die Annahme auf diese Weise in Russland die Rasse Englisch Toy Terrier wieder züchten zu können, war also nach unserer Meinung, wenn nicht unmöglich, so mindestens ziemlich unrealistisch. Man kann daher im Gegenteil davon ausgehen, dass von Anfang an angestrebt wurde eine neue einheimische Rasse zu züchten. Wie sonst ist es zu erklären, dass das Ergebnis des angeblichen Ziels die Wiederherstellung der ursprünglichen Rasse, ein kurzhaariger Hund mit einem Erscheinungsbild ist, der so große Unterschiede zum Rasse-Standard eines Englisch Toy Terrier aufweist.

Mitte der 50ziger Jahre kamen zwar wieder einige wenige Exemplare Englisch Toy Terrier nach Russland. Von einer zielgerichteten Einfuhr dieser dekorativen Hunderasse konnte aber nicht die Rede sein. In der Regel brachten Leute die Hunde ins Land, die zwar problemlos Reisen konnten, die aber über keinerlei Erfahrung auf dem Gebiet der Hundezucht hatten. Bereits über alle Merkmale der heutigen reinrassigen Russisch Toy Terrier verfügten aber schon damals die kleinen, kurzhaarigen Hunde der einheimischen Züchter. Diese gelungene Mischung von kleinen Hunden haben die sowjetischen Züchter als Standard angestrebt, das machte es möglich sie später als eigene Hunderasse anzuerkennen. Im Jahr 1972 wurde ein erster Entwurf mit dem Standard Russisch Toy Terrier veröffentlicht. In diesem Entwurf wurde das erste Mal die Größegrenzen auf 18 bis 26 cm festgelegt. In den folgenden Jahren bis 1985 wurde die Beschreibung vervollständigt. Festgelegt wurde eine besondere Form des Kopfes und große Ohren - mit einem deutlichen Übergang von der hohen Stirn zur Schnauze - , die Schnauze ist kurz und bildet ein Drittel des Kopfes. Ein schlankes Knochgerüsts und hohe Beine verleihen dem Körperbau eine besondere Eleganz. Hoch geschätzt wird, so wie auch bei anderen Rassen, die möglichst vollständige Übereinstimmung mit vorgenannten Rassenmerkmalen. Das Vorhandensein von ein oder zwei Rassemerkmalen genügt nach Einschätzung der Experten nicht, so kann die Eleganz des Körperbaus das Fehlen eines Rassekopfs nicht kompensieren und umgekehrt.

Am 17. Dezember 1985 wurden diese Standards durch einen Erlass der Hauptverwaltung für Naturschutzgebiete, Jagd- und Forstwirtschaft bestätigt. Seit diesem Tag ist die Rasse Russisch Toy Terrier offizielles Mitglied der kinologischen Genossenschaft. Aber zurück in die ersten Jahre des Lebens der Russisch Toy Terrier. Da es nur wenige Exemplare gab, wurden Hunde mit unbekannter Herkunft zur Züchtung zugelassen. Das hatte zur Folge, dass Welpen mit ungewöhnlichem Haarkleid das Licht der Welt erblickten. Am 12.10.1958 wurde ein Welpe mit fransenartigen Haaren an Ohren und Pfoten geboren. Der Hunde wäre vielleicht unbemerkt geblieben, aber die Moskauer Züchterin E.F. Sharowa entschloss sich diese originellen Merkmale weiter zu entwickeln. Der Rüde „Tschikki“, das war der Namen des Hundes, wurde so zum Stammvater einer neuen Rasse mit der Bezeichnung „Moskauer Langhaar Toy Terrier“. Diese Rasse ist hochbeinig, mit zierlichem Knochenbau und mit schönen fransenartigen Haaren an Hals und Ohren, wunderbar geeignet für die kleine Wohnung in der Stadt. Auch verträgt sie gut das Klima der gemäßigten Zone, wie es in Mittel- und Osteuropa vorherrschend ist. Kein Problem bereitet auch die Ernährung der Hunde. Für Ausstellungen müssen sie nicht besonders vorbereitet werden. So ist es nicht verwunderlich, dass diese Rasse sich in kurzer Zeit großer Popularität erfreute. Bereits Ende der 80ziger Jahre war diese Rasse auch im Ausland sehr beliebt. Später wollte Frau Sharowa ihre Züchtung von Toy Terrier in Shar-Terrier umbenennen um dadurch als Erfinder einer neuen Rasse verewigt zu werden.

Der Anfang der 90ziger Jahre war von bedeutenden politischen und ökonomischen Änderungen geprägt. Das hatte auch Auswirkungen auf die Hundezucht in der Russland. Private Züchter hatten wieder die Möglichkeit Hunde ein- bzw. auszuführen. Dadurch entstand jedoch auch viel Negatives. Der Freie Markt ermöglichte es Züchtern, die nur auf Profit bedacht waren, Mischlinge mit reinrassigen Toy Terrier zu paaren. Es wurden Ausstellungen von Veranstaltern durchgeführt, die über keine diesbezügliche Erfahrung und auch über kein Fachwissen verfügten.

Der Bestand der Hunde wuchs unaufhörlich an. Leider verlief das jedoch ohne jegliche Kontrolle. Das führte zwangsläufig zur Verfälschung der Rassemerkmale, die vorgeschriebenen Standards wurden nicht mehr eingehalten. So wurden viele nicht reinrassige Hunde geboren. Die unerfahrenen Züchter konnten selbst die wichtigsten Rassenmerkmale nicht unterscheiden. Sie führten falsche Begriffe ein „innenrassiger Typ“ und „untypische Rasse“ Versuchen wir diesen Begriff zu klären:
Zum „innenrassigen Typ“ gehört der Teil der Rasse, der einige spezifische
Besonderheiten aufweist. So zum Beispiele die äußere Erscheinung, der Körperbau, die gute Anpassung an klimatische Verhältnisse und an negative Umweltfaktoren, sowie die Widerstandskraft gegen Krankheiten. Dieser Toy ist eine dekorative Rasse. Das bedeutet die Hauptmerkmale der Rasse sind sehr wichtig und müssen eingehalten werden. Jegliche Abweichung von den Rassestandards führt zur Verfälschung oder zum Entstehen einer neuen Rasse. Bekanntlich gibt es keine Rasse, die auf ideale Weise dem Rassestandard entspricht. Jeder Züchter hat eine gewisse Priorität bei seiner Züchtung. Dadurch wird die Arbeit der Züchter so mannigfaltig und interessant. Die beste Züchtung ist die, die maximal dem Standard entspricht.
Hinsichtlich der „untypischen Rasse“ ist zu bemerken. In letzter Zeit werden die Begriffe wie „Neuer Typ“ und „Alter Typ“ verwendet. Der Hauptfehler der jungen Züchter besteht darin, dass sie nicht denn „innenrassigen Typ“ züchten, sondern Toys die sich kaum von Pinschern, Windhunden oder Englisch Toy Terrier unterscheiden. Sie bezeichnen das Ergebnis dieser Zucht als „Neuer Typ“. Aber ein Russisch Toy Terrier kann keine Ähnlichkeit mit anderen Rassen haben, sonst ist er untypisch. Dem zu Folge ist der Hund aus der Zucht auszuschließen. Ein hochbeiniger Pinscher ist kein „Neuer Typ“, sondern bleibt ein Pinscher mit Fehlern in seinem Körperbau.

Wie soll nun der Russisch Toy Terrier aussehen und welcher Körperbau ist bestimmend für diese Rasse?

Der heutige Standard ist das Resultat langjähriger Arbeit sowjetischer und russischer Hundezüchter. Hauptmerkmale sind:
a) Der Kopf ist nicht groß, mit hohem Schädel. Die Höhe muss größer als die
Breite sein.
b) Von der Seite ist die Stirn zur Schnauze hin deutlich rund und nicht flach,
eine flache Stirn ist unzulässig.
c) Der Übergang zur Schnauze ist deutlich ausgeprägt, aber nicht durch
entwickelte Augenbrauen.
d) Die Schnauze ist kurz und spitz. Optimale Proportion: die Länge der
Schnauze entspricht 1/3 des Kopfes. Abweichungen davon zerstören die
Harmonie. Häufig vorkommende Fehler:
- Länge der Schnauze ist halbe Länge des Kopfes;
- Flache Stirn, kleine Augen ohne Ausdruck;
e) Die Ohren sind groß und hoch aufgestellt. Fehler: Dünne nicht stehende
Ohren.
f) Die Augen sind so platziert, dass sie gerade aus schauen, sie sind groß und
rund.
g) Die Beine sollen nicht sehr hoch sein. Falls die Länge ab den Kniegelenken
mehr als 55 Prozent der Gesamthöhe beträgt hat der Hund beim Springen
keinen ausreichenden Halt. Das kann zu Verletzungen führen.

Das derzeitige Problem ist der Widerspruch zwischen den festgelegten Rassen-Standards und den heute tatsächlich gezüchteten Hunden. Auf dieses Problem muss man sich konzentrieren, denn daran entscheidet sich welche Zukunft diese Rasse hat. Wenn wir keine Hunde züchten, welche die festgelegten Rassemerkmale aufweisen, geht der Weg ins Nichts. Nur wenn wir unsere Fehler erkennen und die Schwierigkeiten überwinden, geben wir die nötigen Impulse für die Entwicklung unseres Stolzes - dem Russisch Toy Terrier.


Züchterin Solodovnikova Elena, Erfahrung mit der Rasse seit 1991
Züchterin Bespalova, Erfahrung mit der Rasse seit 1995

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